Dass mir nicht mehr zu helfen ist, weiß wahrscheinlich jeder, der mich kennt aber mit diesem Blog möchte ich etwas von mir an die Welt abgeben

Freitag, September 08, 2006

Das Leben

Stell dir das Leben vor wie ein großes Haus mit vielen Zimmern, Phil. Einige Zimmer sind leer, andere voller Gerümpel. Manche sind große und voller Licht, und wieder andere sind dunkel, sie verbergen Schrecken und Kummer. Und ab und zu- nur ab und zu, hörst du? - öffnet sich die Tür zu einem dieser schrecklichen Zimmer und du musst hineinsehen, ob du willst oder nicht. Dann bekommst du große Angst, so wie jetzt.
Weißt du, was du dann tust?“
Ich schüttle den Kopf
„Dann denkst du daran, dass es dein Leben ist- dein Haus, mit deinen Zimmern. Du hast die Schlüssel, Phil. Also schließt du die Tür zu diesem schrecklichen Zimmer einfach zu.“
„Und dann werfe ich ihn weg!“
„Nein, das darfst du nicht tun, niemals“, erwiderte Tereza ernst. „Denn eines Tages spürst du vielleicht, dass nur durch dieses schreckliche Zimmer der Weg in einen größeren, schöneren Teil des Hauses führt. Und dann brauchst du den Schlüssel.
Du kannst deine Angst für eine Weile aussperren, aber irgendwann musst du dich ihr stellen.“
Aus Andreas Steinhöfels- Die Mitte der Welt

Ängste melden sich immer wieder aus deinem Unterbewusstsein. Sie drängen immer wieder in dein Leben vor doch irgendwann hat jeder die Kraft sich auch den größten Ängsten zu stellen um das Leben wieder genießen zu können
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