Dass mir nicht mehr zu helfen ist, weiß wahrscheinlich jeder, der mich kennt aber mit diesem Blog möchte ich etwas von mir an die Welt abgeben

Mittwoch, September 20, 2006

Weberknecht Teil 2


Was für ein Viech ist das?

Meiner Meinung nach handelt es sich um einen Weberknecht, der sich an unserer Küchenwand befindet.
Wenn mach genau hinsieht hat er Flügel also kann er fliegen außer er ist natürlich zu dumm dazu.


Was sagt ihr dazu??
Ist das ein Weberknecht?
Und wenn ja wieso fliegt er dann?
Oder fliegen Weberknechte nicht, sondern können springen so weit, dass es für mich so aussieht als könnten sie fliegen?
Ich habe mich leider nicht getraut näher an das noch nicht identifizierte Viech zu gehen vielleicht können Weberknechte ja auch beißen!

4 Comments:

Anonymous Anonym said...

hier was zu lesen ... da steht nix von flügel ;-)


Bau der Weberknechte [Bearbeiten]
Im Unterschied zu den Webspinnen ist das Kopfbruststück (Prosoma) der Weberknechte nicht vom Hinterkörper (Opisthosoma) getrennt, außerdem verfügen sie weder über Gift- noch über Spinndrüsen. Weberknechte werden daher von Arachnologen nicht als echte Spinnen bezeichnet.

Wie alle Spinnentiere (Arachnida) besitzen sie acht Beine, die bei vielen Arten extrem lang sind. Bei Mirobates stygnoides beispielsweise können die Beine das 25fache der eigentlichen Körperlänge ausmachen. Daneben gibt es allerdings auch viele Arten ohne diese auffallende Verlängerung der Beine, oder mit sogar – für Spinnenverhältnisse – regelrechten Stummelbeinen, die bei einigen Arten kaum länger als der Körper sind. Im Falle eines Angriffs kann sich der Weberknecht von einem Bein trennen (Autotomie), das dann, immer noch zuckend, den Angreifer verwirren soll. Bei jungen Tieren wird dieses Bein in der Regel innerhalb von zwei bis drei Häutungen regeneriert.

Die Pedipalpen vieler Arten sehen oft aus wie Beine, sodass vom unbedarften Beobachter auch fünf Beinpaare gezählt werden. Sie können (bei den Laniatores) zu einschlagbaren Fangorganen ausgebildet sein, dienen aber meist dem Tasten, der Fortpflanzung oder (bei der Nahrungsaufnahme) als Gliedmaßen, die den Kieferklauen (Cheliceren) die Nahrung zuschieben.

Die Kieferklauen sind dreigliedrig und bei einigen Gruppen sehr groß und auffällig; im kräftigen und langen ersten Grundglied werden sie waagerecht wie Dornen nach vorne getragen. Giftdrüsen fehlen allerdings, Weberknechte verspeisen ihre Beute lebend. Ein unter der Lupe auffälliges Merkmal aller Weberknechte ist ein ausgeprägter Hügel, der die Augen trägt. Dieser Augenhügel kann auch zu einem relativ langen Stiel ausgebildet sein, so dass viele Weberknechte unter dem Binokular gesehen geradezu als Stielaugen zu bezeichnen sind. Der Sehsinn ist relativ schlecht entwickelt, auch wenn ultraviolettes Licht wahrgenommen wird. Welche Rolle dies bei diesen nachtaktiven Tieren spielt, ist unklar.

Der Körper einiger Arten ist mit teils bizarren und farbenprächtigen Dornen und Zacken besetzt, die sich nur unter dem Mikroskop erkennen lassen. Welche Funktion diese Körperfortsätze haben, die an Krokodile oder Warane erinnern, ist noch ungeklärt.

Auch bei Weberknechten kann es einen Geschlechtsdimorphismus geben. Männchen der Laniatores sind auffällig dunkler als die Weibchen, da ihre Chitinhülle dicker ist. Außerdem besitzen sie meist eine deutlich stärkere Skulpturierung.

Donnerstag, September 21, 2006 11:18:00 AM

 
Blogger Insanable said...

*lol* Danke für diesen Kommentar!:)
wenn die aber nicht fliegen können,wie bewegen sie sich denn dann fort?
und wofür sind Weberknechte bitte gut?

Donnerstag, September 21, 2006 11:57:00 AM

 
Blogger  said...

Ohje, schon wieder die Sache mit den Viechern.
Also erstmal nachträglich noch herzlichen Glühstrumpf zum Geburtstag. :-)

Und I., glaube mir, das abgebildete Tier ist - eine Schnake.

Quelle Wikipedia :

'Die Schnaken (Tipulidae) stellen eine Familie der Zweiflügler (Diptera) dar. Innerhalb dieser werden sie normalerweise den Mücken (Nematocera) zugeordnet, obwohl ihre exakte Position im System bislang nicht geklärt ist.
Regional sind Schnaken auch bekannt als Stelzmücken, Kankel (Südniedersachsen), Schneider, Mückenbulle, Elefantenmücke, Schuster, Bohrhammel, Boothammel, Zimmermann, Speckfresser, Habergockel/Habergeiß, Schneider-Wibbel, Schneider-Wipphopp, Haxensepp (Südbayern), Lengefelder Tod oder „Meister Langbein“. Mancherorts wird irrtümlicherweise auch der Begriff Siebenstecher auf Schnaken angewendet, obwohl dieser im Volksmund ursprünglich Libellen bezeichnet.'
...
'Sie stellen die größten Vertreter der Mücken dar und können eine maximale Größe von fast 40 Millimeter Körperlänge und über 50 Millimeter Flügelspannweite erreichen '
...
'Sie können auch nicht stechen, obwohl sich dieser Mythos aufgrund ihrer Größe immer weiter im Gedächtnis hält, denn ihre Mundwerkzeuge können die menschliche Haut nicht durchdringen. Der Gang der Schnaken ist stelzig und die langen Beine federn die Vibrationen der Gräser aus, auf denen sie sich bewegen.'

Nachzulesen auch hier :
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnaken

Wofür die Weberknechte gut sind ?

Klare Antwort : 42

*grins*

Nun zufrieden ?

Gruß
T.

Übrigens, bei uns werden sie 'Schneider' genannt.

Freitag, September 22, 2006 8:46:00 AM

 
Blogger Insanable said...

Ok wies aussieht habt ihr mich überzeugt!
Ich nenne diese Viecher trotzdem Weberknechte aber weiß jetzt,dass sie eine Art Schnaken sind und mich nicht tötlich stechen können!:)

Danke!!@cooper16

Freitag, September 22, 2006 1:46:00 PM

 

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